Kriegsfahrt

Nun fahr Ich in die grosse Zeit
Mit fünfundvierzig Pferden.
Wie isst das Land so still und weit,
Und Völkerkrieg auf Erden!

Liegt hinter mir das Haus am See
Mit allen meinen Lieben.
Ein Bauer steht im grünen Klee
Und mäht mit runden Hieben.

Liegt hinter mir mein Lebensgut
Von Dichten und von Trachten,
Und vor mir wächst in Abendglut
Die dunkle Welt der Schlachten.

Freiwillige vor! Der Motor brummt
Und hämmert harte Lieder.
Ringsum ist Wald und Feld verstummt
Und Nacht umfängt die Glieder.

<< previous page